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Meng/Meng-Doppel unterlegen: Mühlhausen schlägt Fulda

Bundesliga

Meng/Meng-Doppel unterlegen: Mühlhausen schlägt Fulda

Meng/Meng-Doppel unterlegen: Mühlhausen schlägt Fulda

Der Post SV Mühlhausen hat am 14. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten eingefahren. Gegen den gastierenden TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell behielten die Thüringer im kuriosen Schlussdoppel die Nerven, in dem Fanbo Meng an der Seite von „Papa“ Meng dem Post SV einen gehörigen Schreck einjagte. Matchwinner war Steffen Mengel mit zwei Punkten.

Es war das Kellerduell des 14. Spieltags am Freitagabend im LOTTO Thüringen Center Court. Die Bedeutung der Partie war beiden Mannschaften von Beginn an bewusst. „Dieses Jahr ist es unglaublich umkämpft“, sagte Steffen Mengel bei Dyn. „In der Tabelle stehen drei Mannschaften mit vier Siegen und drei Mannschaften mit fünf Siegen da. Man weiß nicht, ob jemand aufsteigen will oder nicht. Daher ist die halbe Liga aktuell im Abstiegskampf. Es war ein unheimlich wichtiges Spiel für uns.“

Mengel selbst nahm das Ruder in die Hand und legte den Grundstein für den 3:2-Erfolg seines Post SV gegen Fulda. Gegen Fanbo Meng (3:1) und Dimitrij Ovtcharov (3:0) gab der 37-Jährige nur einen Satz ab, gerade der deutliche Sieg gegen Fuldas Nummer eins überraschte Mengel selbst. „Wir kennen uns sehr gut und Ovi hat ihn schon ein wenig müde gespielt“, erklärte Mengel seinen Sieg. „Das konnte ich ganz gut ausnutzen.“

Ovtcharov ringt Ionescu in Thriller nieder

Das Spiel, in dem Ovtcharov laut Mengel „Körner gelassen“ habe, war das zweite Einzel des Abends. Gegen Ovidiu Ionescu lieferte sich der Nationalspieler einen offenen Schlagabtausch über die volle Distanz. Am Ende hatten beide Spieler Matchbälle, das etwas glücklichere Ende hatte schließlich Ovtcharov. Nach Mengels Auftaktsieg gegen Meng stellte Dima zur Pause auf 1:1. „Es war fantastisches Tischtennis, was die beiden gezeigt haben“, sagte Mengel begeistert.

Nach der Pause brachte Ruwen Filus den TTC gegen Liao Cheng-Ting in Führung. Der Taiwanese war bereits zu Saisonbeginn nach Thüringen gewechselt, gab aber erst vor einer Woche mit einer 0:3-Niederlage gegen TTBL-Topspieler Darko Jorgic sein Debüt. Im zweiten Anlauf gegen Abwehrspieler Filus zeigte sich Liao verbessert, ging sogar mit zwei Sätzen in Führung, hatte im weiteren Verlauf jedoch nicht mehr die Nervenstärke in den entscheidenden Momenten, um den Vorsprung zu verteidigen.

Vater-Sohn-Doppel Meng/Meng unterlegen

So kam es nach Mengels zweitem Einzelerfolg zum Schlussdoppel, in dem Fuldas Trainer und Fanbo Mengs Vater Qing Yu an der Seite seines Sohnes in die Box stieg. „Wir haben so aufgestellt, weil Dima in letzter Zeit sehr stark war“, erklärte Filus die Taktik hinter der Aufstellung. „Wir wussten, dass wir dann im Doppel hintenraus nicht optimal stehen, aber haben es probiert.“ Normalerweise stellen Fanbo Meng und Ovtcharov ein starkes Doppel für die Hessen.

Das Vater-Sohn-Doppel legte furios los, gewann den ersten Satz und war auf dem Weg zur 2:0-Satzführung. Doch Ionescu übernahm die Verantwortung und nutzte die taktischen Vorteile gegen das Links/Links-Doppel zunehmend besser aus. „Wir haben uns vorne gesehen, aber es ist ein ekliges Spiel, was du erstmal gewinnen musst“, ordnete Mengel die Leistung seiner Teamkollegen ein. In der Tabelle blieb Fulda vorerst auf dem neunten Platz, Mühlhausen sprang einen Rang nach vorn und brachte vier Punkte zwischen sich und die Abstiegsränge.

Das Vater-Sohn-Doppel legte furios los, gewann den ersten Satz und war schon auf dem Weg, eine 2:0-Satzführung herzustellen. Doch Ionescu übernahm die Verantwortung und nutzte die taktischen Vorteile gegenüber dem Links/Links-Doppel immer besser aus. „Wir haben uns vorne gesehen, aber es ist ein ekliges Spiel, was du erstmal gewinnen musst“, ordnete Mengel die Leistung seiner Teamkollegen ein. In der Tabelle blieb Fulda vorerst auf dem neunten Platz, Mühlhausen sprang einen Platz nach vorne auf den siebten Rang und brachte vier Punkte zwischen sich und den Abstiegsrängen.

Der 14. Spieltag im Überblick:

1. FC Saarbrücken-TT – TSV Bad Königshofen 3:1
Eduard Ionescu – Hermann Mühlbach 3:2 (6:11, 12:14, 11:9, 11:4, 11:7)
Cedric Meissner – Filip Zeljko 3:2 (6:11, 14:12, 6:11, 11:8, 11:0)
Lichen Wang – Bastian Steger 2:3 (10:12, 11:7, 13:11, 8:11, 7:11)
Eduard Ionescu – Filip Zeljko 3:1 (11:6, 6:11, 11:9, 11:7)

Post SV Mühlhausen – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:2
Steffen Mengel – Fanbo Meng 3:1 (13:11, 8:11, 11:8, 12:10)
Ovidiu Ionescu – Dimitrij Ovtcharov 2:3 (11:9, 8:11, 11:7, 6:11, 13:15)
Liao Cheng-Ting – Ruwen Filus 2:3 (12:10, 13:11, 9:11, 10:12, 7:11)
Steffen Mengel – Dimitrij Ovtcharov 3:0 (11:9, 11:8, 11:7)
Liao/Ionescu – Meng/Meng 3:1 (9:11, 12:10, 11:9, 11:7)

Samstag, 24. Januar:
15 Uhr:
Borussia Dortmund – TTF Liebherr Ochsenhausen

Sonntag, 25. Januar:
14 Uhr:
SV Werder Bremen – ASC Grünwettersbach
15:30 Uhr: Borussia Düsseldorf – TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg
17 Uhr: TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC Zugbrücke Grenzau

Alle Partien werden live bei Dyn übertragen.

Beitragsbild: Steffen Mengel vom Post SV Mühlhausen (Bild: Christian Habel Pixo)

TTBL Redaktion
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23.01.2026

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